Das ist die Seite von Gustav Freudmann / Mei Liadabuach

 

Eis ob d'Sun woid niemois geh

(Seasons In The Sun/Terry Jacks nach Jacques Brel)

Mei Freind, lebwoi, i reich da d'Haund.
Schoi seid ma gla woan, woan mia zwa beinaund,
san greud auf Bam, san greud auf Beag
haum gleand fiad Schui, haum gleand fias Lebn,
hoadt samma wuan, so woa des ebn.

Mei Freind, lebwoi, i mog ned geh,
waunn draussd de Vogal singan goa so schee.
Da Frühling liegd scho in da Lufd.
De Madln, de san schee eis wia
und waunnsdas siechsd, bin i bei dia.

Ma, es Lebn woa so schee,
eis ob d'Sun woid niemois geh,
oba unsre Beag de woan
eis Beag hoid nua_r_a glana Schmoan.

Papa, lebwoi und bedt fia mi.
So wia_r_i woa, häd i hoid sei soin nie,
häd miassn leanan ois vo dia.
Hob liaba gsoffn und woa bled
warums so woa, des waaß i ned.

Papa, lebwoi, i mog ned geh,
waunn draussd de Vogal singan goa so schee.
Da Frühling liegd scho in da Lufd.
Glane Kinda schbün vua mia
und waunnsdas siechsd, bin i bei dia.

Ma, es Lebn woa so schee,
eis ob d'Sun woid niemois geh,
oba da Wei woa ma z'schwea
und vo da Sun siech i nix mea.

Ma, es Lebn woa so schee,
eis ob d'Sun woid niemois geh,
oba da Wei woa ma z'schwea
und vo da Sun siech i nix mea.

Liabsde lebwoi, mei anzichs Lebn.
Du woasd so liab und hosd ma ollas gebn.
Und imma waunns me aufbrackd hod,
bisd a schon gschdaundn in da Dia,
hosd gschaud doss weidagehd mid mia.

Liabsde, lebwoi, i mog ned geh,
waunn draussd de Vogal singan goa so schee.
Da Frühling liegd scho in da Lufd.
Glane Bluman ibaroi
I woid mia wan zsaumm no amoi.

Ma, es Lebn woa so schee,
eis ob d'Sun woid niemois geh,
doch de Schdean in unsra Haund
woan nua de Seeschdean drundt am Schdraund.

Ma, es Lebn woa so schee,
eis ob d'Sun woid niemois geh,
doch de Schdean in unsra Haund
woan nua de Seeschdean drundt am Schdraund.

Ma, es Lebn woa so schee,
eis ob d'Sun woid niemois geh,
oba da Wei woa vü z'schwea
und vo da Sun siech i nix mea.

Unsa Lebn woa so schee,
eis ob d'Sun dad nimma geh,
oba unsre Beag de woan
eis Beag hoid nua_r_a glana Schmoan.


© Gustav Freudmann 2016, 2017, 2018