Das ist die Seite von Gustav Freudmann / Mei Liadabuach

 

Es is ois vuabei, mei oams Kind

(It’s All Over Now, Baby Blue/Bob Dylan)

Du muasd jeds geh, nimm mid wosd brauchsd und wosd glaubsd, doss hoid.
Und wos imma doss da ghoidn wüsd, des hoi da boid.
Dei Waisnkind, do driem schdehds, mid sein Gwea
und read wias Feia in da Sun dahea.
De Heulichn reidn ei, schnö wia da Wind.
Und es is ois vuabei, mei oams Kind.

De Schdrossn is wos fia Obndeira, sei do gscheid.
Nimm ois wosd gsaummed hosd in da Zuaföllichkeid.
Da hocknschdade Mola vua dein Haus,
moid mid varruckde Büdln ollas aus.
Iwa dia da Himme foidt si gschwind.
Und es is ois vuabei, mei oams Kind.

Deine seegraungn Madrosn ruadan olle ham.
Deine unnedichn Södna ziagn o und schleichn ham.
De Liabsde, wos di heid valossn hod,
hebd ia gaunzes Glumbad auf von Bodn grod.
Sogoa da Dewich undta dia vaschwindt.
Und es is ois vuabei, mei oams Kind.

Loss es Bflosdta hindta dia, weu di wos ruafd do vuan.
Loss de Dodn dod sei, de Begleidtung hosd valuan.
Da Dibla, wos drausd bumpad wia_r_a Noa,
schdehd do im Gwaund, wos gesdan no deins woa.
Zind au a Hödsl, a neichs, waunn si ans findt.
Und es is ois vuabei, mei oams Kind.


© Gustav Freudmann 2016